18. Februar 2026
Passion zum Miterleben: Ein Weg der Stille und Verwandlung
Haben Sie sich schon einmal gefragt, wie sich die tiefsten Momente der Menschlichkeit – Verrat, Einsamkeit, Hoffnung und Neuanfang – anfühlen, wenn sie ganz ohne Worte auskommen?
In der St.-Markus-Kirche in der Südstadt wird die Passions- und Ostergeschichte in diesen Wochen auf besondere Weise erfahrbar. Der Kirchenraum verwandelt sich in eine lebendige Erzähllandschaft: Detailreich gestaltete Szenen mit Biblischen Erzählfiguren lassen das Geschehen zwischen Jerusalem und Golgatha anschaulich werden.
Vom Jubel zur Stille – und darüber hinaus
Der Weg führt vom jubelnden Einzug in Jerusalem bis zur dichten, beinahe greifbaren Stille des Abendmahls. Die Figuren kommen ohne feste Mimik aus. Gerade darin liegt ihre Stärke: Sie werden zum Spiegel eigener Gedanken und Empfindungen. So entsteht Raum, innezuhalten, Perspektiven zu wechseln und die Brücke von der biblischen Überlieferung in die Gegenwart zu schlagen.
Ein Raum für Kontemplation
Die Ausstellung wächst und verändert sich im Laufe der Wochen – so wie sich auch der innere Weg auf Ostern hin entfaltet. Jede Station setzt einen eigenen Akzent und lädt dazu ein, einen persönlichen Ankerpunkt in der Passionszeit zu finden.
Zeitraum und Ort
Die Installation ist in der Passions- und Osterzeit (18. Februar bis 4. April) täglich während der Öffnungszeiten der St.-Markus-Kirche zugänglich.
Heidehöhe 28, 38126 Braunschweig.
Die Gestaltungen haben Annegret Kopkow und Katrin Fuhrmann erarbeitet.
(Der Beitrag wurde nach der Erstveröffentlichung ergänzt und redaktionell angepasst.)

